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Stammzellen aus der Nabelschnur sind einmalig
Eine Besonderheit unter den Stammzellen bilden die Stammzellen aus Nabelschnurblut: Sie befinden sich zum Zeitpunkt der Geburt im kindlichen Blutkreislauf und können nach der Geburt, ohne Gefahr für Mutter und Kind und absolut schmerzfrei, aus Nabelschnur und Plazenta gewonnen werden. Diese ganz besonderen Stammzellen besitzen die einzigartige Fähigkeit, sich vielfältig vermehren und in verschiedene Gewebetypen entwickeln zu können.

Im Gegensatz zu den spezialisierten adulten (später entwickelten) Stammzellen des Menschen sind sie also "Vielkönner". Vor allem sind die Stammzellen aus Nabelschnurblut noch nicht durch Umwelteinflüsse oder Alterungsprozesse belastet. Nach jahrzehntelangem Kälteschlaf stehen Sie dann frisch zur Verfügung.

Von Erwachsenen entnommene adulte Stammzellen sind in der Lage, bestimmte Gewebe wiederherzustellen. Es gibt allerdings auch Gewebearten, darunter beispielsweise das Gehirn oder periphere Nerven, die nicht durch adulte Stammzellen ersetzt werden können und unwiederbringlich verloren sind, wenn Sie beschädigt werden. Es zeichnet sich jedoch ab und wurde auch bereits erfolgreich getestet, dass Stammzellen aus Nabelschnurblut sich in solchen Fällen durchaus noch als "Retter in der Not" erweisen können.
Stammzellen aus Nabelschnurblut sind keine embryonalen Stammzellen. Damit ist ihre Gewinnung, Aufbewahrung und Verwendung ethisch-rechtlich absolut unbedenklich.
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