Gesetzliche Aufklärungspflicht in den USA immer stärker verbreitet

Eingestellt: 29.11.11

Nov. 2011. Im vergangenen Monat haben zwei weitere US Bundesstaaten (Florida und Missouri) neue Gesetze erlassen, damit werdende Eltern garantiert über die Möglichkeiten der Aufbewahrung von Nabelschnurblut aufgeklärt werden. Damit werden nun in 27 der 50 Bundesstaaten zukünftige Eltern per Gesetz über dieses weitreichende Thema informiert – dies entspricht einer Abdeckung von 81 Prozent aller Geburten in den USA. (http://parentsguidecordblood.org/news/12/) Nur 4 Staaten lassen ausschließlich über die Spende aufklären, die restlichen 23 anderen Staaten legen Wert auf Informationen zu der privaten Aufbewahrung von Nabelschnurblut und der öffentlichen Spende. Ziel des gesetzlichen Aufklärungsprogramms ist, dass werdende Eltern eine fundierte Entscheidung über die Verwendung des Nabelschnurblutes ihres Babys treffen können. [quelle: parentsguidecordblood.org]. In Deutschland gibt es derzeit noch keine Ansätze einer gesetzlichen Regelung. In der Folge wird das Thema Nabelschnurblut von Ärzten und Eltern häufig noch zu wenig ernst genommen oder unausgewogen zu Gunsten einer öffentlichen Spende dargestellt.


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