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Sehr geehrte Gynäkologin, sehr geehrter Gynäkologe,
ich bin mir sicher, Sie sind in Ihrer Berufspraxis schon einmal mit dem Thema der Aufbewahrung von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut in Kontakt gekommen. Entweder von einer Schwangeren, die Sie darauf angesprochen hat oder durch die entsprechende Fachliteratur.
Zunächst einmal zu den unbestrittenen Fakten: Nabelschnurblut ist ganz einfach zu gewinnen und die Stammzellen sind ethisch völlig unbedenklich in der Anwendung - anders als zum Beispiel embryonale Stammzellen. Sie sind zudem völlig frei von schädlichen Umwelteinflüssen und verursachen als autologe Zellen bei einer späteren Anwendung keine Immunreaktionen beim Empfänger. Aufgrund ihres geringen Alters sind diese Zellen – im Unterschied zu den adulten Stammzellen eines Erwachsenen - darüber hinaus biologisch vielseitiger und tragen keine schädlichen Viren.
Besonders in der noch jungen Disziplin der regenerativen Medizin sind die eigenen Stammzellen prinzipiell die erste Wahl, da es zu keinerlei Abstoßungsreaktionen des Körpers kommen kann. Die Gewinnung der neonatalen Stammzellen aus dem Nabelschnurblut stellt nach heutigem Stand die einfachste Möglichkeit dar, ein eigenes Depot an pluripotenten Stammzellen anzulegen. Die Techniken zur Aufbreitung und dauerhaften Lagerung sind seit langem etabliert und absolut zuverlässig.
In mehreren klinischen Studien wird gegenwärtig der Nutzen der eigenen Stammzellen – auch aus dem Nabelschnurblut - untersucht, z.B. bei Zerebralparesen, Diabetes Typ I, ischämisch hypoxischer Enzephalopathie, Schlaganfall, erworbenem Hörverlust, Herzinfarkt etc.
Wenn die Stammzellen aufbewahrt werden sollen, müssen sie so getestet, eingefroren und gelagert werden, dass sie im Bedarfsfall sofort einsetzbar sind.
Durch die exklusive Kooperation von eticur) mit der Blutbank des Universitätsklinikums in Erlangen sind höchste Standards bei der Aufbereitung und Lagerung garantiert. Dies betrifft z.B. die weitgehende Entfernung der roten Blutzellen vor dem Einfrieren (kein Vollblut), die sichere Lagerung in zwei separaten Beuteln und zwei separaten Tanks, sowie die umfangreichen Qualitätstestungen mit Einfriersimulation und aufwendiger Zellkultur zur Bestimmung der Vitalität der Zellen - lange vor einer möglichen Anwendung.
Werdende Eltern, die sich nicht für die private Aufbewahrung entscheiden, können übrigens das Nabelschnurblut Ihres Babys alternativ auch für Andere spenden. Mit der Spende geben Sie einem anderen Menschen vielleicht die Chance auf Heilung, z.B. bei Leukämie.
In jedem Fall ist Nabelschnurblut zu kostbar zum Verwerfen.
Ich bitte Sie herzlich, an diesem medizinischen Fortschritt teilzuhaben und unser Anliegen zu unterstützen. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten, die diese Zellen bieten. Empfehlen Sie den Anbieter, der die höchste Qualität garantiert - nämlich eticur) in Kooperation mit der Stammzellbank des Universitätsklinikums Erlangen - und beraten Sie die Eltern dabei, für ihre Kinder diese einmalige Vorsorge zu sichern bzw. für die Allgemeinheit zu spenden.
Mit den besten Grüßen
Kathrin Floegel
Diplom Biologin
Leitung Qualitätskontrolle
© 2004-2012 eticur) GmbH, Am Klopferspitz 19, 82152 Martinsried, Tel. +49 (89) 125981-0

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- Separation
- HLA-Typisierung
- Direkter Erregernachweis
- Einfriersimulation
- Viabilitätstestung durch Zellkultur
- Aufbewahrung in zwei separaten Tanks


