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HLA-Typisierung zum Vergleich der Gewebemerkmale
SICHERE IDENTIFIZIERUNG
Was wäre, wenn in der Hektik des Kreißsaales ein Nabelschnurblut-Beutel unabsichtlich vertauscht würde? Die eingelagerten, "falschen" Zellen würden im Bedarfsfall nicht eingesetzt werden können, da der Körper die fremden Zellen abstoßen würde. Daher ist bei "nicht-eigenen" (allogenen) Spenden eine sogenannte HLA-Typisierung vorgeschrieben, um die Gewebemerkmale des Spenders und des Empfängers abzugleichen und eine Abstoßungsreaktion gering zu halten.
In der Stammzellbank des Universitätsklinikums Erlangen wird diese Typisierung vor dem Einfriervorgang routinemäßig für alle Präparate durchführt. Denn durch den Vergleich der mütterlichen Blutprobe mit dem Nabelschnurblut des Babys kann eindeutig nachgewiesen werden, dass es sich auch tatsächlich um das "richtige" Präparat handelt! Alle anderen Anbieter führen diesen Test erst im Bedarfsfall durch, doch was nützt die Einlagerung, wenn eine mögliche Verwechslung des Präparats erst nach vielen Jahren im Anwendungsfall festgestellt wird?
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