Umfangreiche Testungen

Als einzige Nabelschnurblut-Stammzellbank, werden am Universitätsklinikum Erlangen die von der Bundesärztekammer festgelegten Standards für nicht-eigene (allogene) Spenden auch routinemäßig für die Aufbereitung, Testung und das Einfrieren der Stammzellen Ihres Kindes angewendet. Damit wird höchstmögliche Qualität und Sicherheit garantiert.

LEBENSFÄHIGKEIT DER ZELLEN

Um sicherzustellen, dass die eingelagerten Stammzellen im Bedarfsfall auch wirklich verwendet werden können, lässt eticur) eine Reihe von Tests durchführen:

Die Qualität der Nabelschnurblutzellen könnte trotz bester Sicherheitsvorkehrungen durch den Transport beeinträchtigt werden, z.B. durch unerwünschte Temperatur-Schwankungen.  

Deshalb muss geprüft werden, ob die Zellen bei Ankunft im Labor noch lebens- und teilungsfähig sind. Viele Anwender geben vor, dies durch eine einfache Färbung und Betrachtung unter dem Mikroskop nachweisen zu können. Dies stimmt so jedoch nicht ganz, denn durch alleinige Färbung können Zellen fälschlicherweise als vital deklariert werden, deren Absterbevorgang (Apoptose) bereits eingeleitet wurde. Solche Zellen sind später nicht vermehrungsfähig und nicht mehr zu verwenden. Es wäre völlig sinnlos, sie einzufrieren und die entstehenden Kosten zu tragen. Daher wird die Lebensfähigkeit der Zellen durch Anlegen einer aufwändigen Zellkultur geprüft. Dies ist erheblich präziser.  

Und die Stammzellbank des Universitätsklinikums Erlangen geht sogar noch einen Schritt weiter: Durch eine Simulation des gesamten Einfrier- und Auftauvorganges anhand einer kleinen Probe wird sichergestellt, dass die Zellen den Kälteschlaf schadlos überstehen. Damit wird Ihnen garantiert, dass die Zellen im Bedarfsfall auch wirklich eingesetzt werden können.

INFEKTIONSFREIHEIT

Um das Präparat zu Behandlungszwecken verwenden zu können, muss es frei von Krankheitserregern sein. Dies sichert eticur) doppelt ab, da sowohl das Nabelschnurblut als auch das mütterliche Blut auf Krankheitserreger untersucht werden:

Das Nabelschnurblut kann zum einen infiziert sein, weil es bei der Abnahme kontaminiert wurde. Das passiert, wenn Erreger, die sich außen auf der Nabelschnur befinden, bei der Punktion der Nabelschnurgefäße in das Blut gelangen. Diese kann man dann direkt im Nabelschurblut nachweisen.

Die zweite Möglichkeit ist eine Übertragung von Mutter auf Kind: Das Kind ist zwar im Mutterleib in der Regel vor Infektionen geschützt. Sollte die Mutter allerdings zum Zeitpunkt der Geburt Krankheitserreger in sich tragen, kann das Baby - und damit auch das Nabelschnurblut - während der Geburt durch Kontakt mit mütterlichem Blut infiziert werden. Deshalb wird auch das mütterliche Blut untersucht.

Dieser Nachweis einer mütterlichen Infektion erfolgt in der Regel durch Bestimmung von Antikörpern gegen mögliche Erreger. Eventuell besteht bei der Mutter aber zum Geburtstermin ein sogenanntes "diagnostisches Fenster", das heißt die Mutter trägt erst seit kurzer Zeit Infektionserreger in sich, so dass noch keine Antikörper gebildet wurden. In diesem Fall reicht, wie leider oft vermittelt wird, die Antikörperbestimmung nicht aus, um die Infektionsfreiheit sicher nachzuweisen. Deshalb führt eticur) zusätzliche Untersuchungen durch. Dabei wird überprüft, ob sich im mütterlichen Blut Zellbestandteile (Genome) von Erregern befinden. Dieser direkte Nachweis ist sehr aufwändig und kostspielig, doch stellt eticur) so sicher, dass das Kind später auch wirklich von der Einlagerung profitieren kann.


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Kostenlose Hotline 0800-0-38 42 87

Unsere Qualitätsmerkmale:

  • Separation
  • HLA-Typisierung
  • Direkter Erregernachweis
  • Einfriersimulation
  • Viabilitätstestung durch Zellkultur
  • Aufbewahrung in zwei separaten Tanks