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Die Trennung der Stammzellen vom Nabelschnurblut

Separation - unser Markenzeichen für beste Qualität!

Die von der Stammzellbank des Universitätsklinikums Erlangen angewandte Separation nach dem Rubinstein-Verfahren ist sehr aufwändig und kostenintensiv. Trotz des Aufwandes ist die Separation jedoch inzwischen weltweiter Standard aller öffentlichen und auch der meisten privaten Banken.

Zellschonendes Verfahren durch erfahrene Experten 

Um die Stammzellen möglichst ohne Zeitverlust in den Kälteschlaf zu schicken, wird zeitgleich mit den ersten Laboruntersuchungen des Nabelschnurblutes bereits mit der Separation der Stammzellen begonnen.

Nach der Zentrifugation des Blutes bilden sich drei Phasen:

  • die schweren, eisenhaltigen roten Blutzellen, die Erythrozyten
  • in der Mitte der stammzellhaltige „Buffy coat“
  • oben das wässrige Plasma

Nur das Plasma und der wertvolle „Buffy Coat“ werden gewonnen, mit DMSO (Dimethylsulfoxid) - zur Verhinderung der Bildung von Eiskristallen - versetzt und eingefroren. Die potentiell schädlichen roten Blutzellen werden verworfen.

Die wichtigsten Gründe für die Separation

  • Durch die Separation kann das Volumen des Stammzell-Präparates erheblich reduziert und damit die für den Einfriervorgang benötigte Menge an Gefrierschutzmittel minimiert werden. Je weniger von diesem Kryoprotektor den Stammzellen zugesetzt werden muss, desto besser für die Zellen.
  • Beim Einfrieren eines nicht separierten Präparates platzen vor allem im Blut vorhandene weiße Blutkörperchen (Granulozyten), beim Auftauen die roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Der Zellinhalt der Granulozyten kann zur Verklumpung der wertvollen Stammzellen führen, der Blutfarbstoff (Hämoglobin) der Erythrozyten ist in größeren Mengen nierenschädlich. 
  • Mit Hilfe der Separation wird das Nabelschnurblut Ihres Kindes bereits beim Einfrieren so aufbereitet, dass die auf Ihrem Zertifikat angegebene Zellzahl sofort eingesetzt werden kann und ein nachträglicher Waschungsvorgang vermieden wird. Der bei einer Waschung entstehende Zellverlust würde die auf dem Zertifikat angegebene Zellzahl im Nachhinein verringern.