eticur) setzt auf Separation der Stammzellen


Bei der Seperation handelt es sich um die Trennung der Stammzellen von den restlichen Blutbestandteilen und ist sehr aufwändig. Dennoch wird sie bis heute als weltweit anerkannter Standard von allen öffentlichen und den meisten privaten Stammzellbanken angewandt um die Qualität der Proben zu steigern und um spätere Verluste bei der Wiederaufbereitung zu vermeiden. 

Trennung der Stammzellen von den restlichen Blutbestandteilen

Auch das von uns beauftragte GMP-Labor geht hier keine Kompromisse ein, denn nach Meinung unserer Experten ist die Separation mit vielen Vorteilen für die Qualität des Stammzellpräparates Ihres Kindes verbunden:

  • es werden weniger potentiell schädliche Zusatzstoffe benötigt
  • nicht benötigte Zellen, die beim Einfrieren und Auftauen platzen können, werden entfernt
  • damit ist vor einem Einsatz kein mit Zellverlust verbundener Waschvorgang nötig
  • ein fertiges, später direkt einsatzfähiges Präparat wird eingefroren

 

Die zellschonende Separation – so läuft sie ab

  • Um die Stammzellen Ihres Kindes mit dem kleinstmöglichen Zeitverlust in Ihren Kälteschlaf zu schicken, beginnen die erfahrenen Experten im GMP-Labor direkt bei Ankunft des Nabelschnurblutes im Labor mit der Separation der Stammzellen.
  • Dabei wird das Blut zentrifugiert, um die Stammzellen von den restlichen Blutbestandteilen zu trennen.
  • Durch die Zentrifugation des Blutes bilden sich drei Phasen:
     1. das wässrige Plasma
     2. der stammzellhaltige "Buffy coat"
     3. die schweren, eisenhaltigen roten Blutzellen, die Erythrozyten
  • Das Plasma und der wertvolle "Buffy Coat" werden nach der Zentrifugation zur Weiterverwendung entnommen.
  • Potentiell schädliche rote und weiße Blutzellen werden verworfen.

Darum ist die Separation so wichtig

  • Durch die Separation kann das Volumen des Stammzell-Präparates erheblich reduziert werden. Dadurch wird die beim Einfriervorgang zur Verhinderung von Eiskristallen benötigte Menge an Gefrierschutzmittel (DMSO = Dimethylsulfoxid) minimiert. Je weniger Kryoprotektor den Stammzellen zugesetzt werden muss, desto besser ist es für die Zellen und umso verträglicher ist das Präparat im Anwendungsfall.
  • Beim Einfrieren eines nicht separierten Präparates können die im Blut vorhandenen weißen Blutkörperchen (Granulozyten), beim Auftauen die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) platzen. Der Zellinhalt der Granulozyten kann zur Verklumpung der wertvollen Stammzellen führen, der Blutfarbstoff (Hämoglobin) der Erythrozyten ist in größeren Mengen nierenschädlich.
  • Damit kann nach dem Auftauen ein nachträglicher Waschvorgang notwendig werden, bei dem wertvolle Stammzellen verloren gehen können.
  • Mit Hilfe der Separation wird das Nabelschnurblut Ihres Kindes bereits beim Einfrieren so aufbereitet, dass die auf Ihrem Zertifikat angegebene Zellzahl sofort eingesetzt werden kann.

 

Unsere Stammzellbanken

Eine Sicherheit für die Zukunft 

Weil es unser Anspruch ist, Ihnen die höchste Qualität zu bieten, haben wir uns für die sichere Aufbewahrung der Stammzellen Ihres Kindes nur die besten Partner gewählt. Unsere Kooperationspartner verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Aufbereitung von Stammzellen und bieten eine langfristige und sichere Aufbewahrung in von Strom unabhängigen Kryotanks.

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