Erstmals Nabelschnurblut-Transplantat angewendet, das durch die Initiative von eticur) öffentlich gespendet wurde

Der Empfänger – ein 1996 geborenes Kind - litt unter einer akuten Form der Leukämie (akute lymphatische Leukämie, ALL). Das von der Universitätsklinik Erlangen aufbereitete Transplantat wurde am 2. März 2011 über das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD, Ulm) angefordert und wenig später im Hospitale Santa Chiara in Pisa (Italien) ohne Komplikationen zur Anwendung gebracht.

Der Empfänger – ein 1996 geborenes Kind - litt unter einer akuten Form der Leukämie (akute lymphatische Leukämie, ALL). Das von der Universitätsklinik Erlangen aufbereitete Transplantat wurde am 2. März 2011 über das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD, Ulm) angefordert und wenig später im Hospitale Santa Chiara in Pisa (Italien) ohne Komplikationen zur Anwendung gebracht.  

Dazu Felix Raslag, Geschäftsführer von eticur):

„Innerhalb kurzer Zeit ist es uns gelungen, über unser umfangreiches Kliniknetzwerk die Voraussetzungen der bundesweiten öffentlichen Nabelschnurblut-Spende zu schaffen. Die Stammzellbank des Universitätsklinikums Erlangen, deren Spezialisten die höchsten Standards bei der Aufbereitung und Lagerung der Stammzell-Transplantate garantieren, stellen die Typisierungsmerkmale von geeigneten Transplantaten in das Zentrale Knochenmarkspender-Register (ZKRD) ein. Nur durch die Kombination unseres Dienstleistungsangebots gekoppelt mit der Stammzellbank des Universitätsklinikums Erlangen ist es überhaupt möglich, Schwangeren die kostenfreie Spende als Alternative zur privaten Aufbewahrung anzubieten. Seit der Einführung unserer Online-Plattform www.lebensretter-nabelschnurblut.de im vergangenen Jahr, ist es für interessierte Eltern ganz einfach, sich für die Nabelschnurblut Spende zu registrieren. Damit können sie anderen, kranken Menschen die Chance auf Heilung schenken und eventuell Leben retten.

Die Tatsache, dass es nur wenige Monate nach der Einführung des Angebotes zur ersten Anwendung kam, bestätigt uns, dass es richtig war, diesen Weg einzuschlagen.“