Wahrscheinlichkeit für Stammzellbehandlung weit höher als bisher angenommen

In der Märzausgabe der Fachzeitschrift „Biology of Blood and Marrow Transplantation“ wurde eine Untersuchung veröffentlicht, die zeigt, dass etwa jeder 200. Mensch entweder seine eigenen Stammzellen oder die eines Spenders für eine Therapie benötigen wird.

In der Märzausgabe der Fachzeitschrift „Biology of Blood and Marrow Transplantation“ wurde eine Untersuchung veröffentlicht, die zeigt, dass etwa jeder 200. Mensch entweder seine eigenen Stammzellen oder die eines Spenders für eine Therapie benötigen wird.
Dr. Frances Verter, Co-Autorin der Studie: „Frühere Schätzungen haben die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch im Laufe seines Lebens eine Transplantation benötigen könnte, stark unterschätzt, da sie nur die ersten 20 Jahre eines Lebens betrachteten. Unsere Studie geht von einem Zeitraum von 70 Jahren aus“.
Auch wies Dr. Verter darauf hin, dass Stammzellen aus dem Nabelschnurblut sich zunehmend zur bevorzugten Stammzellenquelle in der Transplantationsmedizin entwickeln und deutliche Vorteile gegenüber Stammzellen aus dem Knochenmark zeigen.