Weltweit größte Studie begonnen – Ergebnisse für 2013 angekündigt

Kinder, die unter den Folgen einer Zerebralparese leiden, erhalten ihr eigenes Nabelschnurblut

In der bislang einzigartigen Studie soll gezeigt werden, dass das eigene Nabelschnurblut Kindern helfen kann, wenn sie unter einer sogenannten Zerebralparese leiden.

Kinder, die unter den Folgen einer Zerebralparese leiden, erhalten ihr eigenes Nabelschnurblut  

In der bislang einzigartigen Studie soll gezeigt werden, dass das eigene Nabelschnurblut Kindern helfen kann, wenn sie unter einer sogenannten Zerebralparese leiden. Diese Erkrankung bezeichnet eine schwere Gehirnstörung, die z.B. durch Sauerstoffmangel während der Geburt entsteht. In der Folge ist vor allem der Bewegungsapparat stark beeinträchtigt. Jährlich sind allein in Deutschland etwa 1.000 Kinder betroffen, viele verbringen den Rest Ihres Lebens im Rollstuhl. 

In der nun begonnen Studie mit 120 Studienteilnehmern soll gezeigt werden, dass das eigene Nabelschnurblut bei Kindern mit Zerebralparese die Zellreparatur im Gehirn unterstützen und die weitere neuronale Entwicklung positiv beeinflussen. Dieses wäre nach Ansicht der Studienleiterin Prof. Joanne Kurtzberg von der Duke Universität  in Durham (USA) möglicherweise der erste wirklich kurative Ansatz. Die bisherigen Behandlungen sind ausschließlich unterstützend, d.h. eine Heilung durch z.B. Physiotherapie ist sehr unwahrscheinlich.  

Die Ergebnisse der Studie sind für 2013 angekündigt. 

Offizieller Titel der Studie: “Is Autologous Umbillical Cord Blood Reinfusion Beneficial in Children With Cerebral Palsy: A Randomized, Blinded, Placebo-Controlled, Crossover Study” Quelle: www.clinicaltrials.gov