Die natürliche Gesundheitsvorsorge aus der Nabelschnur

 

Warten, bangen, Schmerz und Freude: Die Stunden rund um die Geburt ihres Kindes gehören zweifellos zu den eindringlichsten und emotionalsten im Leben der meisten Menschen. Es sind Stunden des Glücks, in denen für die Eltern und ihr Baby ein neuer Lebensabschnitt voller noch unbekannter Erlebnisse und Erfahrungen beginnt. Zugleich ist die Geburt der Zeitpunkt, zudem eine einzigartige Vorsorge für die gesundheitliche Zukunft des Neugeborenen möglich ist.

Im Blut der Nabelschnur befinden sich wertvolle Stammzellen, die sich in dieser Form nur unmittelbar nach der Geburt gewinnen lassen. Es handelt sich um Wunderwerke der Natur, die noch die einzigartigen Fähigkeiten und Eigenschaften embryonaler Stammzellen besitzen: Sie können sich vielfältig vermehren und in verschiedene Zelltypen entwickeln. Zudem sind sie noch nicht durch Umwelteinflüsse oder Alterungsprozesse belastet. Eltern, die sich für die professionelle Aufbewahrung dieser Stammzellen entscheiden, nutzen daher eine einmalige Chance. Sie ermöglichen eine biologische Gesundheitsvorsorge, von der ihr Kind – oder dessen Geschwister – im Falle eines Falles später einmal profitieren können.

 

Stammzellen – Hoffnungsträger der modernen Medizin

Stammzellen aus Nabelschnurblut können bereits für Therapien von mehr als 80 Krankheitsbildern genutzt werden. Lesen Sie, welche Vorteile für die Stammzellmedizin sprechen, welche Krankheitsbilder heute und in Zukunft damit behandelbar sind – und warum diese Lebensbausteine wahre Wunderwerke der Natur sind.

 

Eine einmalige Chance – viele Vorteile

Verschiedene Gründe sprechen dafür, diese Gelegenheit nicht verstreichen zu lassen, sondern die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut Ihres Babys zu sichern und aufzubewahren. Die fünf Wichtigsten lesen Sie hier:

  • Viele Krankheiten können heute bereits mit Stammzellen behandelt werden. Mit ihrer Hilfe kann der Körper erkrankte Zellen ersetzen oder Regenerationsprozesse anstoßen.
  • Stammzellen aus der Nabelschnur sind „Vielkönner“: Sie haben die Fähigkeit, sich in fast allen Zelltypen des Körpers weiterzuentwickeln.
  • Weil diese Zellen vom eigenen Organismus stammen, entwickelt das Immunsystem bei der Anwendung keine Abwehrreaktion.
  • Auch Geschwister können einander Stammzellen spenden. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Gewebemerkmale dafür passen, beträgt mindestens 25 Prozent.
  • Die Entnahme von Nabelschnurblut ist unkompliziert und ohne Risiko für die Mutter und das Baby.

 

Der kleine Levin ist wieder gesund – dank Nabelschnurblut-Stammzellen

 

An einem Apriltag im Jahr 2016 waren Levins Eltern wahrscheinlich die glücklichsten Menschen der Welt. Denn an diesem Tag bekam ihr damals vierjähriger Sohn quasi ein neues, normales Leben geschenkt. Levin kam mit der vererbbaren ß-Thalassämie major auf die Welt, die schon wenige Monate nach der Geburt zu starken Vergrößerungen der Leber und Milz führt. Neue Hoffnung keimte erst auf, als Schwesterchen Lia-Su Ayla – völlig gesund – geboren wurde. Geschwister spielen als potenzielle Spender nämlich eine Sonderrolle: Mit 25 Prozent besteht eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit, dass ihre  HLA-Merkmale übereinstimmen und ein Kind als Spender für das andere infrage kommt. Und selbst bei nicht vollständiger Übereinstimmung ist nur eine geringe Abstoßungsreaktion zu erwarten, weil die Gewebemerkmale von Stammzellen aus der Nabelschnur noch nicht so stark ausgeprägt sind. Levin hatte Glück: Die HLA-Merkmale seiner Schwester passten zu seinen. Levin erhielt eine Knochenmarktransplantation in Kombination mit den Nabelschnurblut-Stammzellen seiner Schwester. Dank der Zellen aus dem Nabelschnurblut musste dem Mädchen deutlich weniger Knochenmark entnommen werden. Bei Levin hat die lebensrettende Stammzellgabe wunderbar geklappt: Der Junge ist inzwischen völlig gesund. 

 

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