Stammzellen aus Nabelschnurblut, Knochenmark oder peripherem Blut?


Stammzellen können grundsätzlich dazu benutzt werden, um den eigenen Körper zu behandeln (autolog) oder um im Rahmen einer Stammzellspende andere zu therapieren (allogen). Grundsätzlich ist es besser, wenn eigene Stammzellen eingesetzt werden können, sei es zur Rekonstitution des Knochenmarks nach Chemotherapie im Rahmen einer Krebsbehandlung oder zum Einsatz im Bereich der Regenerativen Medizin, da es dann zu keinerlei Immunreaktionen kommt. Es gibt aber einige wenige Erkrankungen, von denen die eigenen Stammzellen mit betroffen sind (z.B. Leukämie) und für deren Behandlung man somit fremde Stammzellen benötigt, die aber möglichst gut passen sollten.

Sollte ein Mensch im Laufe seines Lebens ein Stammzellpräparat benötigen, gibt es unabhängig von der Indikation zwei herkömmliche Wege, um diese Zellen zu gewinnen: die Entnahme von Stammzellen aus dem Knochenmark oder aus dem peripheren Blut eines Spenders. Seit Ende der 90'er Jahre gibt es zusätzlich die Möglichkeit, Nabelschnurblutstammzellen aufzubewahren und diese als Ressource zu nutzen.

 

Nabelschnurblut-Stammzellen im Vorteil!

Vergleicht man die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut mit Stammzellen aus Knochenmark oder peripherem Blut, wird sehr schnell deutlich, dass die Nabelschnurblutstammzellen viele Vorteile haben: Die Entnahme von Nabelschnurblut-Stammzellen direkt nach der Geburt ist ohne Risiko, die aufwändige Vorbereitung des Spenders entfällt. Eine Knochenmarkspunktion findet dagegen in der Regel unter Vollnarkose statt und ist mit entsprechenden Risiken und Schmerzen verbunden, bei Gewinnung von Stammzellen aus dem peripheren Blut müssen diese vorher durch Gabe von Wachstumsfaktoren mobilisiert werden, was mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden sein kann.

Sollte das Präparat benötigt werden, stehen die Zellen aus dem Nabelschnurblut unmittelbar und ohne Zeitverzug zur Verfügung, aus anderen Ressourcen müssen sie erst noch gewonnen, prozessiert, getestet und aufbereitet werden. Die Nabelschnurblutstammzellen sind jung, teilungsfreudig, flexibel und ohne äußere Einflüsse (Umwelt, Alter), da sie bereits kurz nach der Geburt entnommen wurden. Darüber hinaus sind sie auch bei nicht-eigenem (allogenem) Einsatz als Transplantat besser verträglich, da sie eine erheblich geringere Immunogenität haben als die aus Blut oder Knochenmark extrahierten Stammzellen eines Erwachsenen.
 

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