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Die einmalige Chance bei der Geburt

Stammzellen aus dem Nabelschnurblut bieten die vielleicht beste Gesundheitsvorsorge für Ihr Kind

Wenn man werdende Eltern fragt, welches Geschlecht Sie bei Ihrem Nachwuchs bevorzugen würden, hört man oft den Satz „Egal - Hauptsache gesund!“. Stammzellen aus dem Nabelschnurblut können dazu beitragen, dass das auch so bleibt.

Bewahren Sie Ihrem Kind diese Wunderwerke der Natur

Die Möglichkeit einer Entnahme gibt es nur unmittelbar bei der Geburt nach der Abnabelung des Kindes. Geben Sie ihm dieses kostbare Geschenk mit auf seinen Lebensweg.

Die 5 besten Argumente die für eine Aufbewahrung sprechen:

  1. Stammzellen aus dem Nabelschnurblut sind „Vielkönner“
    Obwohl nach der Geburt gewonnen und deshalb als adult bezeichnet, besitzen Stammzellen aus dem Nabelschnurblut noch viele der einzigartigen Fähigkeiten embryonaler Stammzellen. Im Gegensatz zu den spezialisierten adulten (später entwickelten) Stammzellen haben sie das Potential, in Zukunft Gewebetypen zu reparieren, die der Körper selber nicht mehr zu erneuern in der Lage ist. Da es sich aber definitionsgemäß nicht um embryonale Stammzellen handelt, ist ihre Gewinnung, Aufbewahrung und Verwendung ethisch-rechtlich absolut unbedenklich.
  2. Die einzige unkomplizierte, absolut risikolose, schmerzfreie und vor allem reichhaltige Möglichkeit Stammzellen zu entnehmen
    Direkt nach der Abnabelung wird das Blut aus dem Teil der Nabelschnur, der noch mit der Plazenta (aber nicht mehr mit Ihrem Baby) verbunden ist, entnommen. Dieser Vorgang dauert ca. 2 Minuten und gleicht der normalen Blutabnahme aus einer Vene. Weder das neugeborene Kind noch die Mutter spüren etwas von dieser Prozedur. Andere Arten der Stammzellentnahme, wie die periphere Blutstammzellspende oder die klassische Knochenmarksspende sind mit sehr viel mehr Risiko, Aufwand und Schmerzen für den Spender verbunden. Erfahren Sie hier alles über den kinderleichten Ablauf der Nabelschnurblutentnahme mit eticur).
  3. Viele Krankheiten werden heute bereits mit Stammzellen behandelt
    Es konnte bereits nachgewiesen werden, dass Stammzellen die Fähigkeit haben, sich zu Blut-, Nerven-, Leber-, Blutgefäß-, Muskel-, Herzmuskel-, Knochen-, Knorpel-, Haut- und Inselzellen zu entwickeln. Ebenfalls leisten sie schon seit Jahren einen wichtigen Beitrag in der Krebsbehandlung (Eigen- und Fremdanwendung).
  4. Für die regenerative Medizin sind ausschließlich die körpereigenen (autologen) Stammzellen verwendbar
    Für die regenerative Medizin besteht bereits heute schon die Möglichkeit zerstörtes Knorpel- und Knochengewebe wiederherzustellen. Unter anderem wurden beispielsweise bereits aus Stammzellen gezüchtete Herzklappen eingesetzt. Zu diesen und ähnlichen Zwecken lassen sich jedoch ausschließlich autologe Stammzellen verwenden!
  5. Geschwisterkinder können untereinander ideale Spender für den allogenen (körperfremden) Einsatz von Stammzellen sein
    Falls Ihr Kind einmal einen allogenen Spender brauchen sollte, sind Familienmitglieder als Quelle immer die erste Wahl. Bei Geschwisterkindern besteht eine Wahrscheinlichkeit von 25%, dass Sie sich einmal gegenseitig helfen können.

Fazit

Stammzellen können somit auch gerade in späteren Jahren noch nützliche Dienste leisten - vorausgesetzt, sie werden bis dahin unter Beachtung höchster Qualitätsstandards von Experten getestet, verarbeitet und aufbewahrt. Wenn Sie Ihrem Kind dieses einmalige Geschenk machen wollen, sollten Sie sich rechtzeitig vor der Geburt mit uns in Verbindung setzen. Wir organisieren den gesamten Ablauf.

Häufige Fragen über Stammzellen und deren Aufbewahrung

  • Was sind Stammzellen?
    Stammzellen sind besondere Körperzellen, deren Funktion für den Organismus noch nicht festgelegt ist. Sie besitzen daher die Fähigkeit, sich prinzipiell zu allen Zelltypen zu entwickeln, beispielsweise zu Blut-, Herz-, Nerven- oder Leberzellen; sie sind "pluripotent". Stammzellen spielen daher eine wichtige Rolle in der regenerativen Medizin.
  • Welche Vorteile haben Stammzellen aus Nabelschnurblut?
    Nabelschnurblut-Stammzellen sind jung, vital und sehr teilungsfreudig. Sie können sich in jeden anderen Zelltypen verwandeln, während andere adulte Stammzellen, z.B. aus dem Knochenmark, bereits spezialisiert sind. Im Gegensatz zu Stammzellen von Erwachsenen sind sie zudem unbelastet von Umwelteinflüssen und Alterungsprozessen sowie frei von Krankheitserregern.
    Ein weiterer Vorteil: Sie sind bei Bedarf unmittelbar verfügbar. Die Wahrscheinlichkeit, dass die übertragenen Stammzellen aus Nabelschnurblut in einem Organismus anwachsen, liegt 10-fach höher als bei Stammzellen aus dem Knochenmark. Darüber hinaus werden sie bei autologer Verwendung als körpereigene Stammzellen optimal vertragen, da die Gewebemerkmale völlig identisch sind. Es findet also keine Abstoßreaktion des Körpers statt. Auch bei nicht-eigenen Anwendungen für einen Empfänger mit ähnlichen Gewebemerkmalen (z.B. ein Geschwisterkind) kommt es zu deutlich weniger starken Abstoßungsreaktionen, da Nabelschnurblut-Stammzellen immunologisch noch unreif sind und daher eine weniger starke Immunreaktion hervorrufen.
  • Was hat mein Kind davon, wenn ich das Nabelschnurblut aufbewahre?
    Bei vielen schweren Krankheiten (z.B. Krebs oder Autoimmunkrankheiten) kommen heute Stammzellen erfolgreich zum Einsatz. Die Aufbewahrung des Nabelschnurblutes bietet Ihnen die Sicherheit, dass Ihrem Kind im Fall einer Erkrankung alle Behandlungsmöglichkeiten offenstehen. Zudem: Die Fortschritte in der Medizin sind gewaltig und so hat Ihr Kind beste Chancen, von der zukünftigen Entwicklung zu profitieren.
  • Wenn Nabelschnurblut so wertvoll ist, warum bewahrt es dann nicht jeder auf?
    Die meisten Menschen wissen noch viel zu wenig über das Thema. Nabelschnur und Plazenta werden daher leider nach der Geburt entsorgt. Oftmals werden auch durch Unwissenheit Bedenken, die gegenüber der umstrittenen embryonalen Stammzellforschung bestehen, auf die ethisch völlig unbedenkliche Nabelschnurblutentnahme übertragen. Ein weiterer Grund ist sicherlich auch, dass die Entnahme und Aufbewahrung der eigenen Stammzellen Geld kostet. Dabei gibt es umfangreiche Finanzierungsmöglichkeiten, die ab EUR 48 im Monat beginnen. Viele Menschen wissen zudem nicht, dass es auch die Möglichkeit der kostenfreien Spende von Nabelschnurblut gibt. Das Präparat wird dann allerdings nicht für die eigene Behandlung, sondern für die Allgemeinheit aufbewahrt und steht damit im eigenen Bedarfsfall in aller Regel nicht mehr zur Verfügung.
  • Wo und wie kann das Nabelschnurblut eingelagert werden?
    Nabelschnurblut kann in öffentlichen oder privaten Nabelschnurblutbanken eingelagert werden. Öffentliche Nabelschnurblutbanken stellen das eingelagerte Nabelschnurblut der Allgemeinheit zur Verfügung ("allogene Einlagerung"). Die Spende ist kostenfrei, allerdings haben Sie kein Anrecht mehr auf Ihre Spende. Konkret heißt das, dass Sie im Bedarfsfall in der Regel nicht mehr von den Möglichkeiten der eigenen Stammzell-Behandlungsmöglichkeiten profitieren können. Finanziert werden die öffentlichen Banken durch Spenden und öffentliche Gelder. Es gibt derzeit in Deutschland nur wenige Banken, die die Erlaubnis für die allogene Abgabe von Nabelschnurblut-Stammzellen haben. Dazu gehört auch die mit eticur) kooperierende Stammzellbank des Universitätsklinikums Erlangen. Bei einer privaten Nabelschnurblutbank besteht die Möglichkeit, die Stammzellen Ihres Kindes für den privaten Gebrauchsfall aufzubewahren ("autologe Einlagerung"). Dann steht Ihrem Kind oder ggf. einem Geschwisterkind die Spende garantiert zur Verfügung. Die Kosten für die Aufbereitung und Einlagerung der Stammzellen tragen die Eltern oder auch z.B. Großeltern und Paten.