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Nabelschnurblutentnahme - Schritt für Schritt

Mit uns sind Sie zu jederzeit in besten Händen

eticur) mit seiner großen Erfahrung in der Organisation der Stammzell-Aufbewahrung und das Universitätsklinikum Erlangen mit seiner traditionsreichen Blutbank sind die Partner, denen Sie vertrauen können. Vor, während und nach der Geburt können Sie sich auf einen perfekten Ablauf verlassen.

Beauftragen Sie uns rechtzeitig

Im Idealfall entscheiden Sie sich frühzeitig im letzen Schwangerschafts-Tertial für die Entnahme der Stammzellen Ihres Babys. Über unsere Kliniksuche erfahren Sie, ob Eine Nabelschnurblut-Entnahme in Ihrer Entbindungseinrichtung möglich ist. Am einfachsten und schnellsten bestellen Sie anschließend die Entnahmebox mit dem Online Auftrag. Ebenfalls können Sie die der Infobroschüre beigefügten Formulare ausfüllen und uns per Post zusenden.

Wir senden Ihnen die Entnahmebox zu

Wir senden Ihnen in der Regel ca. vier Wochen vor dem geplanten Entbindungstermin die Entnahmebox per Kurier zu.
Aufbewahrungshinweis:
Bitte lagern Sie die Entnahmebox nicht im Kofferraum Ihres Fahrzeuges, sondern bewahren Sie diese bis zur Abfahrt in die Entbindungs-einrichtung bei Zimmertemperatur in der Nähe Ihrer Kliniktasche auf. Wenn es soweit ist, vergessen Sie nicht, die Box in die Entbindungseinrichtung mitzunehmen.

Die Übergabe der Box bei Ankunft im Krankenhaus/Geburtshaus

Übergeben Sie die Entnahmebox gleich nach Ankunft in der Entbindungseinrichtung Ihrem betreuenden Arzt oder Ihrer Hebamme. Diese können nun alle nötigen Vorbereitungen für die Nabelschnurblutentnahme treffen. Sie müssen sich danach um nichts mehr kümmern und können sich ganz auf die Geburt konzentrieren.

Die eigentliche Nabelschnurblutentnahme

Direkt nach der Abnabelung entnehmen Arzt oder Hebamme das Blut aus dem Teil der Nabelschnur, der noch mit der Plazenta (aber nicht mehr mit Ihrem Baby) verbunden ist. Dieser Vorgang dauert ca. 1-2 Minuten und gleicht im Prinzip der normalen Blutabnahme aus einer Vene. Der Mutter wird ebenfalls eine Blutprobe entnommen und mit dem Nabelschnurblut in die Stammzellbank geschickt, um Infektionen auszuschließen und um auf Wunsch die Identität der Proben durch HLA-Vergleich sicher zu stellen.


Der Transport des Nabelschnurblutes in die Stammzellbank

Nach der Entnahme informiert das Klinikpersonal die 24-Stunden Hotline unseres Pharma-Kuriers darüber, dass die befüllte Entnahmebox jetzt zur Abholung bereit ist. Binnen eines vorgebebenen Zeitfensters wird das Nabelschnurblut zuverlässig ins Labor der Stammzellbank des Universitätsklinikums Erlangen transportiert.

Separation und Testung

Gleich nach dem Eintreffen werden die wertvollen Stammzellen aus dem Nabelschnurblut Ihres Kindes durch Separation gewonnen. Anschließend werden sie schonend eingefroren und bei minus 175° Celsius in der Regel in zwei Portionen aufbewahrt. Bereits während der Separation werden kleine Proben entnommen, anhand derer in den darauffolgenden Wochen die Infektionsfreiheit, die Vitalität und die Identität des Nabelschnurbluts durch umfangreiche Laboruntersuchungen überprüft werden. Nach der erfolgreichen Aufbewahrung der Nabelschnurblut-Stammzellen Ihres Kindes erhalten Sie von der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen ein offizielles Aufbewahrungs-Zertifikat. Darauf sind alle wichtigen Angaben dokumentiert, die für einen späteren Einsatz benötigt werden.

Einsatz des fertigen Stammzell-Präparates

Sollte Ihr Kind das Stammzellpräparat eines Tages benötigen, wenden Sie sich bitte schriftlich unter Vorlage dieses Zertifikates an eticur) oder an die Transfusionsmedizinische und Hämostaseologische Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen. Die Versendung des Präparats erfolgt dann gemäß Ihrer Anfrage an die von Ihnen angegebene Klinik. Dort kann es sofort zum Einsatz kommen.

Kurzfilm über den Ablauf
- von der Beauftragung bis zum Zertifikat