Martin Braxenthaler

Deutsche Meister im Monoskifahren 

„Während der Schwangerschaft erhalten werdende Eltern jede Menge an Informationen und Ratschläge aus Fachzeitschriften, Broschüren, Flyern etc. Auf diesem Weg wurde ich auf das Thema Stemmzelleinlagerung aufmerksam. Da ich mir meiner großen Verantwortung für unser Kind bewusst bin, möchte ich schon vor der Geburt die bestmögliche Gesundheitsvorsorge treffen. Dabei sehe ich die Einlagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut als eine Art biologische Lebensversicherung. Zwar wünsche ich mir für unser Kind natürlich eine Zukunft voller Lebensfreude und frei von schweren Erkrankungen, doch wie plötzlich sich das Leben gravierend ändern kann, habe ich selbst erfahren müssen.

Bei einem schweren Betriebsunfall erlitt ich 1994 im Alter von 22 Jahren eine mehrfache Wirbelfraktur mit der Folge einer Querschnittlähmung. Während einer mehrmonatigen Rehabilitation musste ich erst lernen, mit meiner neuen Lebenssituation umzugehen und den Alltag mit einer schweren Behinderung mit einem Rollstuhl zu meistern. Der tägliche Kampf für ein selbstbestimmtes Leben entwickelte sich für mich zur großen Motivation, mich neuen Herausforderungen zu stellen.

Ich möchte die im Ernstfall eventuell einzigartige Chance auf Heilung meines Kindes nicht ungenutzt lassen und habe mich aus diesem Grund für die Einlagerung der Nabelschnurblut-Stammzellen entschieden."